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07.01.2016
Stellungnahme der Kreisvorsitzenden der Frauen-Union Münster zu den Vorfällen in Köln und anderen Städten in Deutschland
Frauenrechte sind Menschenrechte im 21- Jahrhundert, gerade jetzt.....
Die Frauen-Union Münster verurteilt die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und Hamburg aufs Schärfste. Es ist dabei völlig egal, ob diese, wie von den Betroffenen angegeben von „nordafrikanisch oder arabisch aussehenden Männern“ oder von einheimischen Männern begangen werden. Grundgesetz Artikel zwei besagt, dass jeder das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit und ein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat. Dieses Recht wird nicht dadurch verwirkt, dass sich eine Frau attraktiv kleidet oder schminkt! Männer, die sich nicht an dieses Gesetz halten, müssen mit allen legalen Mitteln verfolgt und bestraft werden. Sei es mit den im Gesetz festgelegten Höchststrafen oder mit Ablehnung des Asylverfahrens und konsequenter Abschiebung. Es handelt sich hier um eine neue Art von Gewalt gegen Frauen, die durch die organisierte Form besonders bedrohlich wirkt und auf ein bandenmäßiges Vorgehen schließen lässt. Unser Rechtsstaat muss jetzt zeigen dass diese Verbrechen nicht geduldet werden und im Vorfeld stärkere Präventivarbeit leisten. „Unsere Rot-Grüne Landesregierung muss endlich deutlich reagieren und darf nicht die Verantwortung auf die Städte und Gemeinden abschieben“, so Gisela Sonnabend, Kreisvorsitzende der Frauen-Union Münster. Denn Vorfälle dieser Art spielten Pegida und Co. in die Hände und verstärkten die Unsicherheit der Bürgerinnen und Bürger.