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Presse
17.12.2014
Rathausnutzung - Frauenunion spricht sich gegen Diskriminierung in Münster aus
 
Das Grundgesetz stellt alle vor dem Gesetz gleich. So wurde es in Münster bislang auch praktiziert. Die Rot-Rot-Grüne Mehrheit im Rathaus sieht es jedoch anders und grenzt Gruppierungen von der Nutzung des Rathausfestsaales aus, die nicht in das Weltbild von Rot-Rot-Grün passen.
 
Zur Begründung hierfür geben die Ratsmitglieder von SPD, Linken und Grünen die Ausgrenzung der Frauen innerhalb der Studenten-Verbindungen an, da diese ausschließlich für Männer bestimmt sind. Dem möchten wir als Frauenunion ganz ausdrücklich entgegentreten. Für uns gilt es nicht, Gruppierungen auszugrenzen, weil dort keine Frauen Mitglied werden können. Wenn es verboten ist, nur jeweils ein Geschlecht als Mitglied in einer Vereinigung zu haben, müssten auch Frauengruppierungen, die den Rathausfestsaal für ihre Veranstaltungen nutzen, davon ausgeschlossen werden. Für uns gilt die Gleichheit vor dem Grundgesetz. 
 
Daher fordern wir als Frauenunion der CDU Münster die Rot-Rot-Grüne Rathausmehrheit auf, für alle Bürgerinnen und Bürger in Münster die gleiche Politik zu machen und keine Unterschiede zu setzen. Wir fordern, dass alle Münsteranerinnen und Münsteraner freien Zutritt zum Rathaus der Stadt Münster haben. Gerade dieser historisch so wichtige Ort in Münster, muss allen Bürgerinnen und Bürgern frei zugänglich sein und dies ganz unabhängig von ihrer politischen und weltanschaulichen aber demokratischen Gesinnung.